Seit 2007 gehört der Milanhof zu den begehrtesten
und exklusivsten Event-Objekten im Spreewald.

Unsere Philosophie:
Ein komplettes Objekt für Sie und Ihre Gäste allein!
Komplett-Service ohne wenn und aber!
Ein Ansprechpartner von der Anfrage bis zur Abreise!

 

 

Wissenswertes über den Milan, den Spreewald & seine Spreewälder

 

Der Rotmilan - Vogel des Jahres 2000
Über unsere Ferienanlage kreisen täglich 2-3 Rotmilane. Wo sich das Nest (der Horst) dieser Vögel befindet verraten wir nicht, das können Sie selbst herausfinden. Nach den Adlern der "stattlichste und eindrucksvollste unter den heimischen Raubvögeln", so beschrieb Otto Kleinschmidt vor mehr als 40 Jahren diesen Vogel, der auch heute noch die Menschen fasziniert.
Wir tragen für den Rotmilan eine besondere Verantwortung, denn sein Vorkommen ist fast ausschließlich auf Europa beschränkt. Allein Deutschland beherbergt ca. 60 Prozent des Weltbestandes, in einigen Gebieten gehen die Bestände dramatisch zurück.
Die Lebenssituation des Rotmilans steht stellvertretend für viele Greifvögel. Wenn es gelingt, den Rückgang des Rotmilans aufzuhalten, dann ist auch vielen seiner Artgenossen geholfen. Nur eine flächendeckende Ökologisierung der Landbewirtschaftung kann die gewachsene Artenvielfalt wieder herstellen und den Lebensraum des Rotmilans erhalten.

 

Steckbrief zum Rotmilan
Der Rotmilan gehört zur Familie der Habichte. Sein nächster Verwandter ist der Schwarzmilan.
Der Name Milan ist aus dem Französischen übernommen. Im Volksmund ist "Gabelweihe" weit verbreitet.
Man erkennt den Milan an bestimmten auffallenden Merkmalen: der lange, rostrote und stark gegabelte Schwanz - das Gefieder ist bräunlich, der Kopf weißlich bis grau.
Jungvögel haben einen dunkleren Kopf, ansonsten unterscheiden sich Männchen und Weibchen nicht von einander.
Leider ist der Milan wenig ruffreudig. Nur zur Balzzeit ist er des Öfteren zu hören. Der Ruf ist ein gedehntes Trillern: " uu-wiuwiuwiuwiu-wiuuu", es klingt fast melancholisch.
Je nach dem örtlichen Angebot, ernährt er sich von Kleinsäugern, Vögeln, Fischen oder Aas (z.B. Straßen- oder Mähopfern).
Der Horst befindet sich auf Bäumen, oft über 20 m hoch.
Der Rotmilan legt 1 mal im Jahr 2-3 Eier, selten 4. Die Brutzeit beträgt 33 Tage. Brutbeginn ist Anfang bis Mitte April. Die Nestlingszeit dauert ca. 6-8 Wochen, nach dem Flüggewerden leben Sie weitere 4 Wochen im Familienverband.
Das heißt, zu Beginn der Hauptsaison (Anfang Juni) können Sie die jungen Greifvögel bei Ihren Flugstunden beobachten.

(Wir danken auf diesem Weg der Naturwacht Burg-Spreewald für das Informationsmaterial.)

Der Spreewald (niedersorbisch: Blóta)
Der Spreewald ist eine Fluss- und Auenlandschaft im Süden des Bundeslandes Brandenburg in den Landkreisen Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz. Er teilt sich in den südlichen Oberspreewald und den nördlichen Unterspreewald.
Die Landschaft ist durch die letzte Eiszeit geformt worden. Hier verzweigt sich die Spree im Rahmen eines Niederungs-Binnendeltas in viele Kanäle und Fließe von über 970 Kilometer Gesamtlänge. Es existieren rund 18.000 Tier- und Pflanzenarten. 1991 erhielt der Spreewald die Anerkennung der UNESCO als Biosphärenreservat.

 

Die Spreewälder
Die Geschichte der Sorben und Wenden reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück. Zur Zeit der großen Völkerwanderung verließen große Teile des slawischen Stammes ihr ursprüngliches Gebiet zwischen den Flüssen Oder und Dnepr. Sie zogen in das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge. Die etwa 20 sorbischen Stämme besiedelten ein Gebiet von ca. 40 000 km². Das schriftliche Zeugnis des fränkischen Chronisten Fedegar aus dem Jahr 631 berichtete zum ersten Mal von den Sorben, hier genau vom Sorbenfürsten Derwan. Er war Fürst eines zwischen Saale und Mulde siedelnden Stammes, der "Surbi", auf den die Namensgebung Sorben zurückgeht.
Es gab noch weitere Stämme, z.B. der westslawischen Stamm der "Lusici" in der Niederlausitz und den Stamm der "Milceni". Später bezeichnete man die Nachfahren der "Lusici" und der "Milceni" einheitlich als Sorben.
Der Name Wenden entstand im frühen Mittelalter als Folge eines Schreibfehlers römischer Beamter. In Teilen des heutigen Oberitalien lebte der nichtslawische Stamm der "Vendi" oder "Venethi". Der Schreibfehler wurde zum Sammelbegriff für ost- und südeuropäische Völker, die nicht in einem eigenem Staat lebten. Keinen eigenen Staat hatten auch die Sorben. So entstand der Doppelname Sorben/Wenden. Heute leben in Sachsen und Brandenburg noch etwa 60 000 Sorben, deren Muttersprache sorbisch ist.
Die Spreewaldbewohner nennen ihre Spache "wendisch". In der Oberlausitz in der Gegend um Bautzen wird obersorbisch, in der Niederlausitz, in der Gegend um Cottbus wird niedersorbisch bzw. wendisch gesprochen. Deshalb bürgerte sich der Name Sorben für die Oberlausitzer und der Name Wenden für die Niederlausitzer und den Spreewald ein.

(Quelle: spreewald-info.com)